Erfreuliche Entwicklung im Biobeerenmarkt

(27.04.2009) 

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Fläche bei den Bioerdbeeren um rund 30 Prozent auf über zehn Hektaren gestiegen. Damit reagieren die Bauern auf die Signale von der Verkaufsfront nach mehr Bioerdbeeren. Die gute Nachfragesituation gilt auch für die Strauchbeeren. Die Fläche der Heidelbeeren ist mit neu 4.4 Hektaren um rund 20 Prozent gewachsen. Dank der Unterstützung des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) ist es gelungen, grosse Fortschritte beim Bioheidelbeeranbau zu erzielen. Auch Biobrombeeren haben mit einer 13 Prozent grösseren Fläche an Bedeutung gewonnen. Die Biostachelbeerfläche hat sich mit neu 32 Aaren fast verdoppelt. Bei den Herbsthimbeeren gab es vor allem in der Ostschweiz eine Reduktion wegen des Wurzelsterbens. Man versucht, dieses Problem mit gedeckten Anlagen zu lösen.

Trotz der gestiegenen Produktion ist weiterhin ein grosses Potential vorhanden. Die Nachfrage ist noch nicht befriedigt und ein weiteres Wachstum in der Produktion ist das definierte Ziel. Vor allem eine Saisonverlängerung ist der oft geäusserte Wunsch des Detailhandels. Dies wird einerseits erreicht durch eine geschickte Sortenauswahl und anderseits durch den Anbau in höheren Lagen mit späterem Erntebeginn. Das heisst konkret, dass Bergregionen hier profitieren können.

Für weiterführende Informationen:

Früchte (Rubrik auf dieser Website)

Merkblatt Biologischer Erdbeeranbau (im FiBL-Shop)

Sortenempfehlung Erdbeeren (im FiBL-Shop)

 

Hinweis: Dies ist eine tagesaktuelle Meldung. Sie wird nicht aktualisiert.

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