Viele Kühe machen Mühe – Kosten senken mit System

(09.10.2011) 

Die Produktionskosten bei der Milch sind in der Schweiz hoch. Glücklicherweise ist aber das Potenzial gross, diese zu senken. Es gilt, die richtige Strategie zu wählen. Fragen wie die angestrebte Milchleistung, der Mechanisierungsgrad und nicht zuletzt die für den Betrieb geeignete Rasse sind dabei entscheidend.

Um möglichst tiefe Strukturkosten pro Kilo abgelieferte Milch zu erzielen, möchten viele Landwirte die produzierte Milchmenge steigern. Entscheidend ist dabei aber, ob sich eine Investition in die Erhöhung dieser Mehrproduktion überhaupt lohnt. Nicht alle Produktionsfaktoren können jederzeit beeinflusst werden. Während sich die variablen Kosten teilweise saisonal ergeben (zum Beispiel Futter) sind die Strukturkosten weniger regelmässig beeinflussbar. Beim Um- oder Neubau werden jedoch wichtige Entscheidungen für das zukünftige Kostenniveau gefällt. Infrastrukturkosten, Maschinenkosten und Arbeitsaufwand sind mit einem hohen Anteil an den Produktionskosten Schlüsselfaktoren für das betriebswirtschaftliche Glück im Stall.

Weiterführende Informationen

Low Cost Milchproduktion im Biolandbau (Rubrik Milchviehhaltung)

Im Sommer 2012 werden im Rahmen eines FiBL-Kurses Fragen rund um das Kostensenkungs- respektive Kostentiefhaltepotenzial in der Biomilchproduktion diskutiert.
Low Input Biomilchproduktion (Rubrik Agenda)

Das FiBL bietet umfassende und spezifische Bioberatung – auch für Umstellungsinteressierte.
Adressen FiBL Beratung (Rubrik Adressen)

 

Hinweis: Dies ist eine tagesaktuelle Meldung. Sie wird nicht aktualisiert.

Werbung