Das Projekt «Provieh» Das braucht es für den Handel mit Biotieren 

Antibiotika-Resistenzen vorbeugen

Seit Januar 2017 gelten auf Knospe-Betrieben restriktivere Bedingungen für den Einsatz von kritischen Antibiotika. Bio Suisse hat deshalb ein Merkblatt sowie eine Liste mit den hochkritischen Antibiotika-Wirkstoffgruppen erarbeitet.

Neues Merkblatt

Im Merkblatt ist verständlich erklärt, wie Resistenzen generell vermieden werden können. Als hochkritische Antibiotika (auch Reserve-Antibiotika genannt) werden antibiotische Wirkstoffe bezeichnet, welche der Behandlung gegen resistente Erreger vorbehalten sein sollten. Nicht zur Diskussion steht ein generelles Verbot von Antibiotika, da der Tierschutz und das Tierwohl oberste Priorität haben. Die neuen Richtlinien wurden in einem breit abgestützten Prozess gemeinsam mit Tierhaltern und Tierärzten erarbeitet.

Bio Suisse ist seit jeher bestrebt den Antibiotikaeinsatz auf ein Minimum zu beschränken. Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Tiere sind durch artgerechte Haltung und Fütterung, Wahl geeigneter Rassen und Zuchtmethoden zu fördern. Natürliche Mittel und komplementärmedizinische Heilmethoden haben Vorrang.

Mit der neuen Antibiotika-Weisung (Bio Suisse Richtlinien Teil II, Kapitel 4.5.3) beugt Bio Suisse der Bildung von Antibiotikaresistenzen vor und festigt den Produktionsstandard der Knospe im Gleichgewicht von Mensch, Tier und Natur.

Begleitende Massnahmen

Zur Umsetzung der Weisung wird von Bio Suisse Unterstützung durch verschiedene Informations- und Beratungsmassahmen geboten, wie etwa durch das Projekt «Provieh» oder durch die von Bio Suisse unterstützte komplementärmedizinische Beratung Kometian. BM, RS, MC


Weiterführende Informationen

Einsatz von Antibiotika (Mit Merkblatt, Liste, Infoschreiben an Tierärzte, Weisung; Webseite Bio Suisse)

Provieh (Webseite Bio Suisse)

Das Projekt Provieh (Rubrik Rindvieh)

Kometian (Webseite Kometian)

 

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 29.05.2017

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