Salmonellenkontrolle Hühnerweide richtig strukturieren 

Auslösen der Mauser

Legehennen werden üblicherweise nur ein Jahr genutzt. Die kurze Nutzungsdauer hat zur Folge, dass in kurzen Abständen Junghennen zugekauft werden müssen. Das ist einerseits teuer und andererseits ethisch bedenklich, weil sehr viele Küken (alle Männchen) getötet werden müssen. Die Alternative dazu ist die Mauser, mit der die Nutzungsdauer der Tiere um rund die Hälfte der Zeit verlängert werden kann.

Die Mauser kann unabhängig von der Jahreszeit begonnen werden. Als auslösende Faktoren wirken Lichtreduktion und reduzierte Fütterung. Diese Massnahmen setzen bei allen Tieren eines Stalles gleichzeitig die Mauser in Gang, was eine genauere Produktionsplanung ermöglicht. Zeitpunkt und Dauer der Legepause bei der künstlich ausgelösten Mauser sind abhängig von der Intensität und Dauer des Mauserprogramms.

So wird die Mauser durchgeführt
Folgende Fragen müssen vor dem Auslösen der Mauser beantwortet werden:

  1. Wie kann ich den Stall verdunkeln?
  2. Wie kann ich die Kleie zufüttern?
  3. Steht genügend Biokleie zur Verfügung?
  4. Sind die Hühner gesund?

Während der Mauser muss insbesondere beachtet werden:

  • Gute Beobachtung der Herde.
  • Legeleistung nach 14 Tagen überprüfen.
  • Kalk füttern.

Das Merkblatt „Mauser auslösen bei Biohennen“ zeigt auf Grundlage von FiBL-Versuchen im Detail, wie die Mauser künstlich ausgelöst und in geordnete Bahnen gelenkt wird.

Für weiterführende Informationen siehe:
Merkblatt Mauser auslösen bei Biohennen (im FiBL-Shop)

Autorin: Esther Zeltner

 

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 01.03.2012

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