Rapsglanzkäfer: Regulierung mit Steinmehl Rapserdfloh 

Schnecken

Schnecken können im Rapsanbau zu Totalausfällen führen. Im Raps treten sowohl Weg- wie auch Ackerschnecken auf. Während sich Schäden durch Wegschnecken mit doppelter Sämenge am Feldrand meist genügend eindämmen lassen, richten die Ackerschnecken im Feldinneren kreisförmige und oft ganzflächige Frassschäden an. Eine Nachsaat auf schneckengeschädigten Stellen wird häufig sofort wieder zerstört.

Die wichtigste Massnahme, um dem Schaden durch Ackerschnecken vorzubeugen, ist das Walzen nach der Saat. Dadurch werden die Hohlräume im Boden zerstört, die den Schnecken als Rückzugsorte dienen. Seit 2008 darf der Schneckenköder «Ferramol» (Eisenphosphat) bis zwei Wochen nach dem Auflaufen ganzflächig ausgebracht werden. Pro Hektare werden 12-25 kg Körner gestreut (Kosten: Fr. 200.– bei 25 kg). Obwohl Eisenphosphat in der Natur vorkommt und nicht mit den herkömmlichen chemischen Schneckenködern zu vergleichen ist, sollte der Einsatz gut überlegt sein; man soll die Körner nicht standardmässig anwenden.

 

 

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 09.02.2010

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