Bioobstbautagung 2020

Wann

  • Freitag, 24. Januar 2020, 9.00 bis 16.30 Uhr

Wo

Strickhof, Wülflingen ZH

Was

Verarbeitungsobst: Der Bio-Verarbeitungsobst-Kanal wird bisher nur wenig mit Schweizer Knospe-Obst beliefert. Dies kommt vor allem daher, dass sich Produktion und Verarbeitung hinsichtlich Preisen nicht immer finden. Während die Produktion rentable Preise benötigt, ist die Verarbeitung sehr preissensibel. Wie kann der Mehrwert einer Schweizer Produktion über längere Wertschöpfungsketten bis zu den Konsumenten kommuniziert werden und sind diese bereit, einen höheren Preis zu bezahlen, um den Schweizer Produzenten eine wirtschaftliche Produktion zu sichern?
Regenerative Landwirtschaft: Diese hat zum Ziel durch reduzierte Bodenbearbeitung, stetige Begrünung oder Bodenbedeckung die Boden- und Pflanzenvitalität so zu fördern, dass Pestizide nicht mehr nötig sind. Ein praktizierender Bioobstbauer berichtet über die bisherigen Praxiserfah-rungen aber auch über die verschiedenen noch offenen Fragen. Was kann der Bioobstbau aus diesem ganzheitlichen Produktionsansatz lernen?
Krankheitsregulierung: Die verschiedenen gleichzeitig auftretenden Krankheiten wie Schorf, Marssonina, Regenflecken und Lagerkrankheiten gestalten die Regulierung vor allem im Sommer als sehr anspruchsvoll. Wie können die vorhandenen Bio-Produkte optimal kombiniert werden, um eine gute Wirkung mit geringen Nebenwirkungen zu erzielen? Zudem wird das Wissen zur Epidemiologie und zur Regulierung von Marssonina aus einem mehrjährigen Projekt vorgestellt.
Schädlinge im Fokus: Die neuauftretenden Schädlinge Kirschessigfliege und Marmorierte Baumwanze verursachen grossen Schäden an Obstkulturen. Während gegen die Kirschessigfliege kulturspezifische Massnahmen weiterentwickelt werden, müssen neue Strategien gegen Wanzen erst noch erforscht werden.
Verwirrungstechnik: Wie kann diese wichtige ökologische Bekämpfungsmethode gegen verschiedene Obstschädlinge optimiert eingesetzt werden?
Sorten: Empfehlungen zum Apfel- und Birnensortiment sowie eine Degustation von neueren krankheitstoleranten Lagersorten geben Aufschluss zur geeigneten Sortenwahl.
Beeren- und Steinobstanbau: Welche Herausforderungen bestehen zur Ausnutzung des Marktpotentials? Was sind die neusten Erkenntnisse aus der Forschung und der Richtliniendiskussion innerhalb der Bio Suisse?

Programm (577.0 KB)

Auskunft, Kursleitung

Patrick Stefani, FiBL , siehe Kasten nebenan

Anmeldung

FiBL Kurssekretariat, siehe Kasten nebenan

Werbung