Bio Suisse: Weisungsänderungen auf Anfang 2017

(27.07.2016) 

Per 1. Januar 2017 ändert Bio Suisse verschiedene Weisungen in den Bereichen Landwirtschaft, Verarbeitung & Handel sowie Import. Die Mitgliedorganisationen von Bio Suisse haben bis am 25. September 2016 die Möglichkeit, Einsprache einzureichen.
Wer sich einbringen möchte, muss sich also mit seiner Mitgliedorganisation in Verbindung setzen.

Im Bereich Landwirtschaft (Teil II der Richtlinien) gibt es Anpassungen in folgenden Kapiteln:

Gesamtbetrieblichkeit (Kap. 1.1)
Präzisierung zur Zusammenarbeit zwischen nicht biologischen Betrieben und Biobetrieben.

Pflanzenzüchtung und –vermehrung (Kap. 2.2)
Vor allem Regelungen beim Exklusivrecht von Sorten.

Nährstoffversorgung (Kap. 2.4)
Präzisierungen bei der Zu- und Wegfuhr von Nährstoffen aus Biogasanlagen (Gärgülle/Gärgut), neue Regelungen zur Ausbringtechnik und –menge von Gärgut/Gärgulle sowie weitere Anpassungen.

Speisepilzproduktion (Kap. 3.4)
Anpassungen beim Substrat.

Zukauf nicht biologischer Tiere (Kap. 4.4)
Schweinzucht: Zukauf nichtbiologischer Remonten neu bei maximal 10 Prozent.

Spezifische Produktionsvorschriften Tierhaltung (Kap. 5)
Neuer Hinweis auf bisher nicht geregelte Tierkategorien.

Geflügel (Kap. 5.5)
Definition von Übergangsregelungen zum DV-Entscheid bezüglich Anzahl Stalleinheiten pro Betrieb. Präzisierungen der Regelungen zum Gebäudeabstand sowie zur Körnergabe und zum Tränkesystem.

Bienen (Kap. 5.8)
Ergänzung zur Gewinnung von Wabenhonig.


Die Weisungsänderungen im Detail inkl. Erläuterungen (auch die für die Bereiche Verarbeitung & Handel und Import) können auf der Webseite von Bio Suisse heruntergeladen werden

Inkraftsetzungen mit Einspracherecht

TP, RS

Hinweis: Dies ist eine tagesaktuelle Meldung. Sie wird nicht aktualisiert.

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