Biobeeren aus der Nische getreten

(16.11.2010) 

Biobeeren sind sowohl als Tafelfrüchte wie auch für die Verarbeitung sehr gesucht und erzielen gute Preise. Die in den letzten Jahren stark gestiegene Nachfrage vor allem für Himbeeren und Erdbeeren kann zurzeit bei weitem nicht mit Inlandware gedeckt werden. Nebst den guten Marktbedingungen machen auch die gesteigerte Ertragssicherheit und Rentabilität einen Einstieg in den Beerenanbau attraktiv.

Voraussetzung für den Erfolg ist eine hohe Professionalisierung in der Produktion und die Bewältigung des hohen Arbeitsaufwands vor allem während der Ernte. Auch Kühlmöglichkeiten und eine schnelle Logistik zum Absatzpartner sind für die schnell verderblichen Früchte entscheidend.

Beerenanbau kann für verschiedene Betriebstypen eine Option darstellen. Nicht nur für grössere Betriebe mit Früchtelieferung in den Grosshandel oder in die Verarbeitung, sondern auch für kleinere Betriebe kann mit dem arbeitsintensiven Beerenanbau ein interessantes Zusatzeinkommen erzielt werden, insbesondere wenn sie damit auch ihr Direktvermarktungsangebot bereichern können.

Beerenanbau stellt hohe Anforderungen an den Boden, ist aber grundsätzlich auch in Höhenlagen möglich. Den höher gelegenen Betrieben bietet sich die Chance durch die späte Ernte das Früchteangebot insbesondere bei Erdbeeren auf dem Markt zu verlängern.

Wer an einem Einstieg in den Biobeerenanbau interessiert ist oder sich über die neusten Entwicklungen in diesem Bereich informieren möchte, dem bietet die FiBL-Bio-Beerentagung vom 24. November in Frick eine gute Gelegenheit sich über die neusten Entwicklungen in der Produktion und im Markt zu orientieren.

Informationen und  Anmeldungen unter: FiBL-Kurssekretariat,  Tel. 062 865 72 74; e-mail: elisa.lucia(at)fibl.org, www.bioaktuell.ch/de/aktuell/agenda

 

Hinweis: Dies ist eine tagesaktuelle Meldung. Sie wird nicht aktualisiert.

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