So bleibt die Produktion von Bioeiern erfolgreich

Bioeier sind mit einem Umsatzanteil von über 26 Prozent im Detailhandel das erfolgreichste Bioprodukt der Schweiz. Die Nachfrage wächst seit Jahren stetig. Dies zeigt sich auch in der Produktion: Im Jahr 2017 gingen in der Schweiz gemäss Hochrechnung vom Aviforum rund 158 Millionen Bioeier über den Ladentisch. Während die Anzahl konventionell produzierter Eier stagnierte, stieg die Bioproduktion gegenüber dem Vorjahr um 16 Millionen Stück.

(31.12.2018) Um die Versorgung mit Schweizer Bioeiern sicherzustellen, ist von der Branche eine präzise Mengenplanung gefragt. Eine besondere Herausforderung liegt in den saisonalen Nachfrageschwankungen: Besonders in den Wochen um Ostern und in der Winterzeit hat die Eierbranche Hochsaison, in den Sommermonaten hingegen sinkt der Konsum. Der Ausgleich dieser Schwankungen gelingt in der Produktion über die altersabhängige Legeleistung der Hennen sowie im Handel insbesondere über die Lagerung und die Verschiebung von Konsum- und Verarbeitungseiern.

Neue Betriebe sollen Vermarktung frühzeitig klären

Die kontinuierliche Steigerung der Nachfrage wird mit neuen Aufzucht- und Legehennen-Betrieben mit Knospe-Produktion gewährleistet. An der Umstellung interessierten Betrieben wird empfohlen, frühzeitig einen Vermarkter zu kontaktieren, die Marktsituation abzuklären und den Absatzkanal sicherzustellen. Betriebe, welche sich für die Biolegehennenhaltung interessieren, sollten bei der Planung unter anderem folgende Punkte berücksichtigen: Landverfügbarkeit inklusive Weidefläche, Zufahrt, Arbeitskapazität, Investitionskapital sowie Anforderungen für die Stallbaubewilligung. Corinne Wälti, Bio Suisse

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Bioeier (Rubrik Markt)

 

 

Hinweis: Dies ist eine tagesaktuelle Meldung. Sie wird nicht aktualisiert.

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