Sortenversuche Biokartoffeln: die Resultate

Diesen Winter können wir auf eine gute Kartoffelsaison zurückblicken, dies nach zwei bedürftigen Jahren. Im Test waren heuer die Sorten Soraya, Passion, Goldmarie und Anuschka. Als Referenzsorte wurde erneut Charlotte zum Vergleich auf denselben Versuchsflächen angebaut.

(14.12.2017) 

Über das wichtigste Kriterium einer neuen Kartoffelsorte im Biolandbau können keine Aussagen gemacht werden: Die Krautfäule konnte auf den meisten Versuchsflächen ohne, oder mit geringen Kupfergaben bis zur Abreife in Schach gehalten werden. Die Sorten Passion und Goldmarie waren abhängig vom Standort stark mit gewöhnlichem Schorf befallen. Nebst Schorf, waren grossfallende Knollen bei allen Sorten ausser Goldmarie ein Problem.
Soraya, Passion und Anuschka waren das zweite und somit das letzte Jahr in der Sortenprüfung. Bei der Sorte Passion kann aufgrund der eher schlechten Speisequalität, der hellen Fleisch- und Schalenfarbe und der Anfälligkeit auf Schorf und Rhizoctonia eine Aufnahme in die Biosortenliste nicht empfohlen werden.
Die Testsorten Anuschka und Soraya können von den Resultaten her für den Biolandbau empfohlen werden. Ob die Sorten vom Handel gefragt sind und ob sie sich etablieren werden, wird sich in den nächsten Jahren zeigen.

Der detaillierte Versuchsbericht mit den vorläufigen Resultaten, kann abgerufen werden ab der Seite

Biokartoffelsortenprüfung (Rubrik Pflanzenbau)


Weiterführende Informationen zum Biokartoffelanbau

Biokartoffeln (Rubrik Pflanzenbau)

Hinweis: Dies ist eine tagesaktuelle Meldung. Sie wird nicht aktualisiert.

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