Bioproduzenten auf der Suche nach dem Bioschwein in Deutschland

(07.11.2014) 

Bioproduzenten auf der Suche nach dem Bioschwein in Deutschland
Ende Oktober organisierte das FiBL eine zweitägige Exkursion zum Thema alternative Schweinerasse nach Deutschland. Die 22 TeilnehmerInnen der Exkursion besuchten vier Betriebe mit Bunten Bentheimer oder Schwäbisch Hällischen Schweinen. Beides sind alte Deutsche Rassen, die früher vom Aussterben bedroht waren, mittlerweile aber wieder in wachsender Anzahl gezüchtet werden. Die besuchten Betriebe mit Bunten Bentheimer waren Nebenerwerbsbetriebe mit reiner Direktvermarktung.

Die Produkte der Schwäbisch Hällischen Schweine dagegen werden im grösseren Stil über die Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall regional, aber auch national vermarktet. Nebst der Betriebsbesuche konnten sich die TeilnehmerInnen im Schlachthof die Schlachtkörperzusammensetzung dieser Schweine anschauen und bei mehreren Gelegenheiten auch Fleischprodukte degustieren.

Hintergrund der Exkursion ist die Suche nach einer für den Biolandbau in der Schweiz geeigneten Rasse, die mit der weniger intensiven Fütterung und Freilandbedingungen besser zurecht kommt, als die für intensive Mast gezüchteten gängigen Rassen. MH

Weiterführende Informationen

Bioschweinehalter suchen eine Rasse «der man füttern kann, was es auf dem Betrieb gibt» (Rubrik Schweine)

Das Bunte Bentheimer Schwein (externe Webseite)

Das Schwäbisch-Hällische Schwein (externe Webseite)

Hinweis: Dies ist eine tagesaktuelle Meldung. Sie wird nicht aktualisiert.

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