Die Bioschweinebranche macht vorwärts

Dass Schweinebauern innovativ und aktiv sind, sieht man immer wieder und auch jetzt geht’s vorwärts. Die Bioschweineszene gestaltet durch die Gründung der IG BSS (Interessensgemeinschaft Bioschweine Schweiz) 2015 die Richtlinien aktiv mit. Viele bedeutende Fortschritte konnten in Zusammenarbeit mit Bio Suisse erzielt werden.

(12.11.2018) 

So dürfen ab 1.1.2020 keine konventionellen Jungsauen mehr eingestallt werden. Damit soll erreicht werden, dass die Zucht im Biolandbau gefördert wird. Jungsauen von Biobetrieben bringen andere, für den Biolandbau positive, Merkmale mit. Vorgeschlagen und für gut geheissen wurde auch, dass Schweine ab 1.1.2019 nur noch Knospe-Stroh als Einstreu erhalten. Schweine beschäftigen sich viel mit Stroh und fressen es auch. Seit dem 1.1.2018 erhalten die Bioschweine neben Stroh weitere Raufutter. Das fördert die Magengesundheit und ist damit ein wichtiger Beitrag zu mehr Tierwohl.Viele Schweinehalter möchten mehr betriebseigenes Futter, auch in Form von Raufutter, einsetzen. Wie sie das am besten tun können, wird an der diesjährigen Schweinetagung erläutert. Zudem erhalten die Produzenten die Möglichkeit, bei der Planung der Nichtwiederkäuerfütterungsstrategie aktiv mitzuwirken. Hier gibt es noch einiges zu diskutieren.

Bioschweinetagung vom 22.11.2018 am FiBL in Frick
Detailprogramm und Anmeldemöglichkeit finden Sie hier:
Bioschweinetagung 2018 (Rubrik Agenda)

Barbara Früh, FiBL

Weiterführende Informationen zur Bioschweinehaltung
Bioschweine (Rubrik Tierhaltung)

Hinweis: Dies ist eine tagesaktuelle Meldung. Sie wird nicht aktualisiert.

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