Demeter verlangt mehr hofeigenes Futter für Geflügel und Schweine

Die biodynamischen Bauern erhöhen bis 2025 den hofeigenen Futteranteil für Nichtwiederkäuer schrittwiese auf 50 Prozent, verbieten die Vergasung von Legehennen und wählen Simon Schmutz zum neuen Präsidenten.

(18.07.2018) 

An der Hauptversammlung des Vereins für biologisch-dynamische Landwirtschaft vom 1. Juli 2018 wurde beschlossen, den Selbstversorgungsgrad bei den Nichtwiederkäuern wie folgt zu erhöhen:

  • Ab 1.1.2019: 10 Prozent hofeigenes Futter.
  • Ab 1.1.2020: 20 Prozent hofeigenes Futter
  • Ab 1.1.2025: 50 Prozent hofeigenes Futter

Kann das Futter nicht auf dem eigenen Hof generiert werden, muss mit anderen Betrieben eine Kooperation eingegangen werden, aus welcher eine biologisch-dynamische Inlandpro- duktion resultiert.

Keine Hennen-Vergasung
Nachdem bereits das Kükentöten bei den bioldynamischen Produzenten in der Schweiz ab 1.1.2019 generell verboten ist, dürfen auch altgediente Legehennen nicht mehr vergast warden, sondern müssen als Lebens- oder Futtermittel weiterverarbeitet werden.

Simon Schmutz neuer Präsident
Nach 11 Jahren im Vorstand, davon 6 Jahre als Präsidentin, wurde Marianne Haeni verabschiedet. Neu wird Simon Schmutz, Hof Wagenburg, Aathal-Seegräben ZH den Vorstand des Vereins für biologisch-dynamische Landwirtschaft führen.

Weiterführende Informationen

Ganze Medienmitteilung (Webseite Demeter)

 

Hinweis: Dies ist eine tagesaktuelle Meldung. Sie wird nicht aktualisiert.

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