Den Bioobstanbau nach den Marktbedürfnissen ausrichten

(18.01.2011) 

Das momentane Bioobstangebot deckt die in den letzten Jahren stark gestiegene Nachfrage bei weitem nicht. Besonders die Anbauflächen von Kirschen und Zwetschgen, aber auch von Beeren wie Erdbeeren und Himbeeren könnten sowohl für den Frischmarkt als auch für die Verwertung um ein Vielfaches ausgedehnt werden. In geringerem Masse gibt es auch beim Kernobst ein Ausdehnungspotential.

Die guten Produzentenpreise gestalten einen Einstieg in den Bioobstbau zusätzlich interessant. Bei der Investition in eine Dauerkulturanlage, welche 15 bis 20 Jahre lang Obst produziert, stellt sich aber nicht nur die Frage der momentanen Marktlage. Es ist auch wichtig einzuschätzen, ob die gewählte Obstart und das ganze Sortiment auch in zehn Jahren noch gefragt sein wird.

Bei den Äpfeln gilt es abzuwägen, ob weiter auf stark nachgefragte, aber im Bioanbau schwierig zu produzierende Sorten wie Gala gesetzt werden soll oder ob biotauglichere, das heisst krankheitsresistente Sorten weiter ausgebaut werden können.

Sorten - Thema an der Bioobstbautagung vom 28.01.2011


Welche neuen resistenten Sorten eignen sich im Anbau und wie ist deren Marktpotential? Können die zunehmenden Anforderungen bei den ökologischen Leistungen bei den Konsumenten kommuniziert werden und sind sie bereit den dafür notwendigen Mehrpreis zu bezahlen? An der diesjährigen Bioobstbautagung werden diese Fragen mit Referaten und einer Podiumsdiskussion mit in- und ausländischen Experten ausführlich diskutiert. Zudem können interessante neue Apfel- und Birnensorten degustiert werden. Im Weiteren werden neue Erkenntnisse und Technologien bei der Ausdünnung und im Pflanzenschutz vorgestellt.

Bioobstbautagung 28.01.2011 (Agenda auf dieser Webseite)

Hinweis: Dies ist eine tagesaktuelle Meldung. Sie wird nicht aktualisiert.

Werbung