Die Vorwürfe des „Beobachter“ zur Biokontrolle

(04.04.2008) 

Der „Beobachter“ wirft in seiner Ausgabe vom 3. April 2008 bio.inspecta und Bio Suisse systematische Missstände bei der Biokontrolle und bei der Knospevergabe vor. Die aufgegriffenen Fälle beziehen sich auf die Jahre 2003 bis 2006 und betreffen zum Beispiel unzureichenden Auslauf und Weidegang, unrichtige Nährstoffbilanz, Kuhtrainer Marke Eigenbau und Lämmerkastration ohne Betäubung.

Bio Suisse und bio.inspecta konnten in ihrer Stellungnahme die Vorwürfe weitgehend entkräften. Von den 10 Betrieben, mit denen bio.inspecta und Bio Suisse konfrontiert wurden, sind heute noch deren 7 als Biobetriebe registriert. Sie wurden auf Grund der Vorwürfe in den letzten Tagen erneut kontrolliert und zertifiziert. Sechs Betriebe erfüllen die Anforderungen zur biologischen Landwirtschaft zum jetzigen Zeitpunkt vollumfänglich. Ein Betrieb wurde wegen eines geringfügigen Mangels sanktioniert.

Die Informationen im Detail:

Artikel des Beobachter im Wortlaut (externer Link Website Beobachter)
Stellungnahme von Bio Suisse und bio.inspecta (PDF, 69 KB)
Position Bio Suisse et bio.inspecta (PDF, 57 KB)
Bericht von Markus Arbenz (Bio Suisse) und Ueli Steiner (bio.inspecta) (PDF, 8 KB)
Kontrollsystem funktioniert (externer Link Website Bio Suisse)
Inteview mit Ueli Steiner von Radio Argovia (mp3, 3.5 MB)

 

Hinweis: Dies ist eine tagesaktuelle Meldung. Sie wird nicht aktualisiert.

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