Futtergetreide: Aufhebung der eingeschränkten Vermarktung für Umstellware und Importgerste

Die eingeschränkte Vermarktung für Umstellfuttergetreide ist ab sofort aufgehoben und der Import von Biogerste ist frei. Die Vermarktungssperre für Knospe-Importware Hafer, Triticale und Futterroggen bleibt bestehen.

(01.10.2019) 

An der Richtpreisrunde vom 26.05.2019 wurde für die Kulturen Gerste, Hafer, Triticale und Futterroggen, bei denen sich eine Vollversorgung abzeichnete, folgendes beschlossen:

  • Eingeschränkte Vermarktung der Schweizer Umstellware (U1/U2).
  • Vermarktungssperre für Knospe-Importware.

Nach der ersten Erhebung der Erntemengen wurde eine Umfrage zu diesen Produkten durchgeführt.

  • Die aktuelle Gegenüberstellung von Angebot und Nachfrage lässt den Schluss zu, dass die verfügbaren Mengen an Schweizer Umstellware (U1/U2) Gerste, Hafer, Triticale und Futterroggen vollständig vom Biomarkt aufgenommen werden können. Die Sammelstellen sind angehalten, den Produzenten den Rückbehalt auszuzahlen.
  • Die Vermarktungssperre für Knospe-Importware Gerste wird aufgehoben. Auch wenn bei der Gerste hauptsächlich Inlandware eingesetzt wird und die Inlandproduktion 2019 wiederum einen sehr hohen Anteil des inländischen Bedarfs abzudecken vermag, besteht zusätzlicher Bedarf an Knospe-Gerste. Deswegen wird der Verkauf von importierter Biogerste unter der Marke «Knospe» ab sofort freigegeben.

Die Vermarktungssperre für Knospe-Importware Hafer, Triticale und Futterroggen, welche seit dem 15.07.2019 gültig ist, bleibt weiterhin bestehen. Nach der zweiten Erhebung der Erntemengen im Oktober 2019 bzw. spätestens, wenn seitens der Branche ein zusätzlicher Bedarf gemeldet wird, wird über die Aufhebung des Imports dieser Kulturen entschieden.

Fatos Brunner, Bio Suisse

Weiterführende Informationen

Biofuttergetreide (Rubrik Markt)

Hinweis: Dies ist eine tagesaktuelle Meldung. Sie wird nicht aktualisiert.

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