Graubünden: Bio und Regionalität als Trumpf im hart umkämpften Tourismuswettbewerb

(30.06.2016) 

Was Detailhändler schon lange für sich entdeckt haben, soll künftig auch für das Tourismusgewerbe zum Trumpf werden: Bio und Regionalität. In ganz Europa findet man kaum eine derart hohe Dichte an Biobetrieben wie im Kanton Graubünden mit 60 Prozent Bioanteil. Bio Grischun will deshalb die Zusammenarbeit mit dem Tourismus ausbauen.

In Graubünden seien viele regionale Produkte sowohl regional als auch biozertifiziert. Regionales in Bioqualität – oder Bio aus der Region – sei für die Gastronomie und den Tourismus in Graubünden in der Tat eine lohnende «Fünfer und Weggli-Strategie», schreibt Bio Grischun in ihrer Medienmitteilung.

Dass das Potenzial von regionalen Bioprodukten von der Bündner Tourismuswirtschaft noch zu wenig genutzt werde, zeige die kürzlich veröffentlichte Studie der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur. Der Autor Werner Hediger hält fest: «Die Befragungen haben gezeigt, dass bei der Belieferung der Hotel- und Gastronomiebranche mit regionalen Bioprodukten Aufholpotenzial besteht und dass mit einer steigenden Nachfrage der in- und ausländischen Gäste nach regionalen Bioprodukten gerechnet wird.»

Bio Grischun will nun die Zusammenarbeit von der Vermarktung bis hin zum Gästeangebot vor Ort verbessern, sagt Geschäftsführer Andi Schmid. Einer engeren Zusammenarbeit gegenüber zeigt sich zum Beispiel die Marketingorganisation Graubünden Ferien nicht abgeneigt. «Die Themenführerschaft im Bereich Bioproduktion und regionale Spezialitäten kann einen entscheidenden Vorteil in der Bewerbung neuer Gäste bringen.» sagt Myriam Keller von Graubünden Ferien.

Weiterführende Informationen

Ganze Medienmitteilung (186.5 KB)

HTW-Studie (665.9 KB)

Hinweis: Dies ist eine tagesaktuelle Meldung. Sie wird nicht aktualisiert.

Werbung