Jetzt in Biokirschenanbau einsteigen

(08.03.2009) 

Biotafelkirschen werden überwiegend auf nicht mehr rentablen Hochstämmen oder Halbstammanlagen produziert. Das jährlich schwankende Angebot zwischen vier und zwölf Tonnen entspricht lediglich einem halben Prozent der schweizerischen Handelsmengen und vermag das geschätzte kurzfristige Aufnahmevermögen des Marktes von zirka hundert Tonnen bei weitem nicht zu decken. Auch bei den Industriekirschen und Zwetschgen besteht ein grosser Nachfrageüberhang.

Vor sieben Jahren wurden die ersten modernen Bioniederstammanlagen mit den stark nachgefragten grossfrüchtigen Sorten wie Kordia, Merchant und Regina gepflanzt. Der Erfolg zeigt, dass bei optimaler Anwendung der neusten Erkenntnisse bei Pflanzenschutz, Sortiment und Anbautechnik eine gute Ertragssicherheit gewährleistet ist. Zusammen mit den interessanten Biopreisen ist eine gute Rentabilität möglich.

Der Witterungsschutz verhindert nicht nur weitgehend das Aufplatzen der Kirschen, sondern auch die wichtigsten Krankheiten wie Monilia und Schrotschuss. Seitliche Netze verhindern zudem den Zuflug der Kirschenfliege.
Dank robusten und schüttelbaren Sorten wie Benjaminler und Dolleseppler sowie neuen Möglichkeiten im Pflanzenschutz gibt es auch für den Hochstammanbau eine wirtschaftlichere Perspektive. Die Bedingungen für einen Einstieg in den Biosteinobstbau sind also ausgezeichnet.

Detaillierte Informationen für den Einstieg in den Biosteinobstanbau liefert die Biosteinobsttagung vom 13. März auf dem Ebenrain in Sissach.

Biosteinobsttagung in Sissach
Merkblatt Kirschenfliege (FiBL-Shop)
Merkblatt Pflanzenschutz im Biosteinobstanbau (FiBL-Shop)

Hinweis: Dies ist eine tagesaktuelle Meldung. Sie wird nicht aktualisiert.

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