Neue Biobauernfamilien gesucht

(24.03.2010) 

Die Biolandwirtschaft hat ein grosses Potenzial: Der Bio-Markt wächst, Bio ist bei den Konsumenten etabliert und die Nachfrage nach Bio-Produkten steigt seit Jahren. Bio Suisse startet deshalb eine Biooffensive, damit wieder mehr Bauern auf Biolandbau umsteigen. Dies gaben die Verantwortlichen an der Jahresmedienkonferenz von Bio Suisse auf dem Schwand in Münsingen bekannt.

So will Bio Suisse mit der Bio-Offensive neue Bauernfamilien gewinnen
Für den neuen Bio Suisse Geschäftsführer Stefan Flückiger ist klar: „Das grosses Potenzial in der Biolandwirtschaft gilt es auszunutzen.“ Mit einer breit angelegten Biooffensive will Bio Suisse neue Bauernfamilien gewinnen. Zur Biooffensive gehören:

  • Bildung und Beratung:
    Gemeinsam mit den landwirtschaftlichen Beratungsdiensten werden interessierte Landwirte gezielt informiert und beraten.
  • Beschaffungsmarketing:
    Bio-Agrarmärkte unterstehen besonderen Gesetzmässigkeiten. Bio Suisse legt grössten Wert auf ein ausgeglichenes Wachstum. Überangebote sollen vermieden werden. Es mangelt v.a. an Brot- und Futtergetreide, an Raps, Eiern, Schweine- und extensivem Rindfleisch sowie Kräuter und Beeren.
  • Richtlinien-Revision:
    Das anspruchsvolle Regelwerk von Bio Suisse soll entschlackt werden, ohne Substanz zu verlieren.

Für Stefan Flückiger und Regina Fuhrer ist klar: „Auch die Politik muss sich zu Bio bekennen und einen griffigen Bio-Aktionsplan vorlegen.“

Dossier zur Jahresmedienkonferenz (Webseite Bio Suisse)

Jahresmedienkonferenz in der Tagesschau SF DRS1 23.03.2010
Sendung sehen (2.28 Minuten)

 

Hinweis: Dies ist eine tagesaktuelle Meldung. Sie wird nicht aktualisiert.

Werbung