Pflanzaktion für Walnussbäume

(14.03.2011) 

Der Bestand an Walnussbäumen ist in der Schweiz so sehr geschrumpft, dass die Nachfrage das Angebot übersteigt und durch Importe aus dem Ausland gedeckt werden muss. Dabei würde die Schweiz über genügend Ressourcen verfügen, um den Bedarf abzudecken, denn der Nussbaum gedeiht in unserem Land gut.

Projektleiter Schahverdi Ahadov setzt sich dafür ein, die Nussbäume als schweizerischen Reichtum wieder Wurzeln schlagen zu lassen. Damit sollen gleichzeitig das ökologische Gleichgewicht verbessert, neue Einnahmequellen für Landwirte sowie Arbeitsmarktmassnahmen für Stellensuchende geschaffen werden. Im Forstgarten Lobsigen BE läuft seit Dezember 2010 eine Walnussbaumaktion für Holz, die noch bis zum 15. April 2011 fortgesetzt wird.

Verkaufsaktionen in Noflen BE und Hörhausen TG

Weitere Fachleute beteiligen sich an dem Projekt. So die Biobaumschule Noflen BE am 18. März und die Nussbaumschule Gubler in Hörausen TG am 26. März. Die Verkaufsaktionen mit 15 Prozent Ermässigung auf Walnussbaumsetzlinge finden jeweils von 10 bis 13 Uhr statt. Schahverdi Ahadov lädt interessierte Landwirte, Privatpersonen, Wald-und Bodenbesitzer sowie Stadtgärtnereien ein, Walnussbäume zu pflanzen und damit dem rückläufigen Bestand entgegenzuwirken.

Obligatorische Voranmeldung und weitere Detailinformationen: Schhahverdi Ahadov, Landoltstrasse 60, 3007 Bern, Tel. 079 85 934 59.
E-Mail

Bezug von nichtbiologischen Nussbäumen
Ein Knospe-Produzent darf pro Jahr maximal 5 Jungobstbäume aus nichtbiologischer Herkunft zukaufen. Zusätzlichen Bäume müssen Bio sein. Falls es zu wenig Biojungbäume auf dem Markt hat oder wenn ein Landwirt Nichtbiojungbäume aus andern Gründen beziehen möchte (alte Sorte usw.), muss vorgängig eine Ausnahmebewilligung beantragt werden.

Gesuche für den Zukauf von nichtbiologischen Jungbäumen (Rubrik auf dieser Webseite)

 

Hinweis: Dies ist eine tagesaktuelle Meldung. Sie wird nicht aktualisiert.

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