Richtpreise für Roggen und Weizen sinken

Verarbeiter sowie Produzentinnen und Produzenten von Knospe-Brotgetreide haben die Richtpreise angepasst. Die Preise für Roggen und Weizen sinken, Dinkel bleibt auf demselben Niveau.

(18.06.2020) 

Die Akteurinnen und Akteure des Schweizer Biobrotgetreidemarktes mit Verarbeitungsbetrieben, Händlern und den Mitgliedern der Fachgruppe Ackerkulturen von Bio Suisse haben an der Preisrunde vom 16. Juni 2020 die Richtpreise für Produzentinnen und Produzenten angepasst. Der Richtpreis für Roggen sinkt um drei Franken auf neu 89 Franken pro Dezitonne, für Weizen um zwei Franken auf 101 Franken. Beim Dinkel bleibt der Richtpreis unverändert bei 109 Franken pro Dezitonne.

Steigende Inlandanteile verteuern Getreideprodukte

Die Nachfrage nach Biobrotgetreide kann durch den starken Zuwachs der Bioackerfläche zunehmend aus dem Inland gedeckt werden. Erste Prognosen für die diesjährige Ernte basierend auf den angebauten Flächen und den allgemeinen Aussichten deuten darauf hin, dass den Verarbeitungsbetrieben etwa 67 Prozent des Gesamtbedarfs für Weizen aus inländischer Produktion zur Verfügung stehen werden. Beim Roggen sind es sogar 94 Prozent und beim Dinkel 86 Prozent.

Die steigenden Inlandanteile bei der Verarbeitung verteuern auch die daraus hergestellten Getreideprodukte. Um die Attraktivität und den Absatz vom Inlandgetreide auch bei steigenden Inlandanteilen sicherstellen zu können, wurden die jetzt erfolgten Preisanpassungen nötig.

Bio Suisse Medienmitteilung vom 18. Juni 2020 (223.7 KB)
 

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Richtpreise (Rubrik Markt)

Hinweis: Dies ist eine tagesaktuelle Meldung. Sie wird nicht aktualisiert.

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