Überdurchschnittliche Bioapfelverkäufe

(14.03.2011) 

Die Biotafelapfellager haben per 28. Februar 2011 einen Stand von 1413 Tonnen erreicht. Damit liegt der Bestand knapp 1100 Tonnen oder 44 Prozent unter dem Vorjahresbestand und 35 Prozent unter dem Durchschnitt seit 2006. Die Verkäufe bleiben überdurchschnittlich. Im Februar betrugen sie 436 Tonnen. Der populäre Gala wird wahrscheinlich ab Mitte März nicht mehr erhältlich sein. Die ebenfalls beliebte Sorte Topaz, die sich aufgrund ihrer Resistenzen besonders gut für den Bioanbau eignet, wird voraussichtlich noch bis im Juni verfügbar sein. Sie war 2010 erstmals die meistgeerntete Bioapfelsorte.
Die Biolagerbirnen aus der Schweiz sind bereits ausverkauft.

Alternanz als Herausforderung

Nebst den guten Abverkäufen ist die tiefe Erntemenge des letzten Jahres ein weiterer Grund für die niedrigen Lagerbestände. Die Schwankungen der Erntemengen beruhen auf der natürlichen Alternanz der Bäume, die sich im Bioanbau stärker auswirkt. Grosse und kleine Ernten wechseln ab (Grafik). Die Vermarktung von Grossernten oder mangelnde Verfügbarkeiten stellen die Branche vor Herausforderungen. Für eine Produktion, die auch in schwachen Jahren das Kundenbedürfnis nach kontinuierlicher Marktversorgung gewährleistet, müssen in Grosserntejahren attraktive inländische Verarbeitungskanäle vorhanden sein. Nur so kann die Tafelobstproduktion im Biomarkt verlässlich weiter wachsen.

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Hinweis: Dies ist eine tagesaktuelle Meldung. Sie wird nicht aktualisiert.

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