Wiederkäuerfütterung ab 2022: Strategie rechtzeitig festlegen

Ab 2022 dürfen Wiederkäuer nur noch mit Schweizer Knospe-Futter gefüttert werden. Importierte Soja oder Luzerne darf dann nicht mehr eingesetzt werden. Stark betroffene Betriebe werden durch Beratung unterstützt.

(29.07.2019) 

Für Betriebe mit 15 oder mehr Kühen, die Eiweisskonzentrat verfüttern und eine Laktationsleistung von über 7000 Liter haben, finanziert Bio Suisse eine Beratung durch einen FiBL-Berater. Dieser unterstützt den Betriebsleiter bzw. die Betriebsleiterin, die Fütterung auf 2022 richtlinienkonform umzustellen.

Die Beratung beinhaltet zwei Betriebsbesuche und eine monatliche Beratung per Telefon oder E-Mail. Es wird eine Ist-Analyse der Fütterung, der Fruchtbarkeit und der Tiergesundheit durchgeführt und in einem gemeinsamen Gespräch die Strategie zur Reduktion des Eiweisskraftfutters festgelegt. Jeweils nach einer Fütterungsperiode erfolgt ein zweiter Betriebsbesuch. Teilnehmende Betriebsleiter und Betriebsleiterinnen werden jährlich zu einem Treffen eingeladen, um Erfahrungen auszutauschen.

Vom Betrieb wird pauschal eine Kostenbeteiligung von Fr. 200.– verlangt.

Interessierte Betriebe melden sich bis Ende August bei Beatrice Scheurer, Bio Suisse (Kasten rechts).

Weiterführende Informationen

Unter dem Titel «Kraftfutter: Engpass bei Eiweiss ab 2022 absehbar» wird im Bioaktuell 6|2019 die Situation in einem zweiseitigen Artikel genau beschrieben:
Artikel (183.5 KB)

Fütterung Biomilchvieh (Rubrik Tierhaltung)

Hinweis: Dies ist eine tagesaktuelle Meldung. Sie wird nicht aktualisiert.

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