Bei Wurmbefall zuerst Kot untersuchen

(03.04.2008) 

Mit dem Weidebeginn müssen sich Schaf- und Ziegenhalter auch wieder mit der Verwurmung ihrer Tiere befassen. Die Jungtiere von Kleinwiederkäuern sind am anfälligsten. Im Gegensatz zu anderen Tierarten können jedoch auch Alttiere erhebliche Wurmbürden aufweisen. Biobetriebe dürfen aber ihre Tiere nicht einfach chemisch behandeln lassen, sondern müssen eine vorgängige Kotuntersuchung vorweisen. Der BGK (Beratungs- und Gesunheitsdienst für Kleinwiederkäuer) bietet seinen Mitgliedern ein preiswertes Parasiten-Überwachungsprogramm an. Im Preis eingeschlossen sind, je nach Programm, bis zu 15 Laboruntersuchungen und eine betriebsspezifische Beratung des Tierhalters. Kotuntersuchungen werden auch von anderen Labors wie z. B. vom IPZ (Institut für Parasitiologie der Universität Zürich) oder von verschiedenen Tierärzten durchgeführt, allerdings ohne individuelle Beratung.

Weiterführende Informationen und Anmeldung:
BGK (Beratungs- und Gesunheitsdienst für Kleinwiederkäuer):
www.caprovis.ch
Parasiten-Überwachungsprogramm 2008 (PDF, 138 KB)

IPZ (Institut für Parasitiologie der Universität Zürich):
www.unizh.ch/paras/

Hinweis: Dies ist eine tagesaktuelle Meldung. Sie wird nicht aktualisiert.

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