Biobeeren sehr gefragt – Richtpreise erhöht

Die Zahlen lügen nicht. 2016 wuchs der Umsatz von Biofrüchten um sagenhafte 20.4 Prozent und dies dank den bei Konsumentinnen und Konsumenten beliebten süssen Beeren.

(06.06.2017) 

Im Detailhandel stieg der Umsatz mit Schweizer Biobeeren um ganze 55.1 Prozent. Diese Zahl muss man sich wortwörtlich auf der Zunge zergehen lassen: Mehr als doppelt so viel Umsatz wie im Vorjahr 2015. Da trifft es sich äusserst schlecht, dass mitten in diesem Boom die Schweizer Beeren-Produzentinnen und -Produzenten in der aktuellen Saison auf harte Witterungsbedingungen gestossen sind. Das bedeutet oftmals einen namhaften Ernteausfall. Schweizweit melden einzelne Bioauern einen kompletten Ernteausfall; teils kam man mit einem blauen Auge davon. Nur die Produzentinnen von Bioheidelbeeren rechnen zum jetzigen Zeitpunkt mit einer guten Ernte. Besonders gravierend sieht es hingegen bei Cassis und Johannisbeeren aus. Hier spricht man von einem Totalausfall. Auch die Konsumentenlieblinge Erdbeeren und Himbeeren wurden deutlich in Mitleidenschaft gezogen. Da ist es ein Lichtblick, dass der Handel der Bioproduktion entgegengekommen ist und Preiserhöhungen zugestimmt hat. Der Preis von Bioerdbeeren wurde um 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, der von Biohimbeeren um 16 Prozent angehoben. Angesichts der Hindernisse im Anbau des laufenden Jahres ist die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Bioproduktion und Handel besonders erfreulich. AR

Weiterführende Informationen

Biobeeren (Rubrik Markt)

Beerenanbau (Rubrik Obstbau)

 

Hinweis: Dies ist eine tagesaktuelle Meldung. Sie wird nicht aktualisiert.

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