Biofarm sucht noch Produzenten von Hirse, Sonnenblumen und Hafer

Die meisten Ackerbauern haben Ihre Fruchtfolge geplant, das Saatgut eingekauft – oder bereits im Herbst gesät. Der späte Frühling bietet aber Chancen, eine neue Kultur auszuprobieren. Auch falls wegen des starken Frosts Erbsen oder Ackerbohnen umgebrochen werden müssen, bestehen noch gefragte Alternativen.

(26.03.2018) 

Man könnte zum Beispiel Hafer säen (Sorten Canyon und Typhon, kein Schwarzhafer oder Husky). Das ist zwar keine Leguminose, doch lockert Hafer ebenso gut Weizen-betonte Fruchtfolgen auf. Zudem sucht Biofarm noch Flächen für die Produktion von Speisehafer. Hier ist die Nachfrage klar grösser – und der Preis entsprechend besser – als im Futtergetreidekana

Apropos Futter, respektive Futterweizensorten: Hier besteht für Knospe-Betriebe die (limitierte) Möglichkeit, den Futterweizen zu einem besseren Preis als Flockenweizen zu verkaufen, anfragen lohnt sich.

Für Sonnenblumen bestehen ebenfalls noch Möglichkeiten für einen Vertrag; diese müssten bis zirka 20. April gesät sein. Dieses Jahr lässt Biofarm auch in der Deutschschweiz Schälsonnenblumen zur Produktion von Sonnenblumenkernen anbauen.

Wer eine Kultur für die späte Saat ab 20. Mai bis Ende Juni sucht, ist mit Hirse gut beraten. Am besten gelingt Hirse auf Umbruch einer Kunstwiese, von der sich der erste Schnitt gut nutzen lässt. Für Hirse besteht noch eine grosse Nachfrage!

Wichtig: Betreffend Vertrag, Preise, Saatgut, Abgabestelle bitte direkt mit Biofarm Kontakt aufzunehmen.

Hans-Georg Kessler und Hansueli Brassel, Biofarm

Weiterführende Informationen
Biofarm-Webseite:
Speisehirse
Sonnenblumen
Speisehafer
Dokumente

Bio aktuell Magazin 09/2017:
Nischenkulturen

Weitere Informationen auf bioaktuell.ch:
Ackerbau (Rubrik Pflanzenbau)

Ackerkulturen (Rubrik Markt) 

Hinweis: Dies ist eine tagesaktuelle Meldung. Sie wird nicht aktualisiert.

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