Projektanträge für Biofleisch bis zum 4. September 2018 einreichen

Bio Suisse vergibt zweckgebundene Mittel für Biofleisch an Produzenten und Forschungsinstitutionen. Die Tarife, die bei den lizenzierten Viehvermarktern erhoben werden, setzt Bio Suisse für vermarktungsrelevante Dienstleistungen ein, etwa für die Tierverkehrsvignetten. Da in den letzten Jahren Überschüsse generiert wurden, werden diese für markt- und produktionsorientierte Projekte ausgeschrieben.

(03.08.2018) Tierwohl ist bei Bio Suisse ein zentrales Thema. Entsprechend werden Projekte mit folgenden Schwerpunkten berücksichtigt: Weidehaltung, gesundheitliche Prävention, Minimierung des Tierverkehrs, biospezifische Zucht, Vermeidung von Deklassierungen sowie nachhaltige und tiergerechte Fütterung. Das Resultat bzw. das generierte Wissen soll den Biovieh- und Schweinehaltern zugutekommen. Um dies zu gewährleisten gilt Folgendes:

  • Das Projekt wird in einem Antrag begründet. Dieser umfasst Projektziel, Methode, Ablaufplan, Projektteam, Gesamtkosten und Finanzierung.
  • Das Projekt wird durch eine Forschungsinstitution begleitet oder anhand verschiedener Betriebsparameter sorgfältig dokumentiert.
  • Das Produktmanagement erhält vom Projektleiter einen Zwischenbericht. Insbesondere falls das Projekt nicht wie geplant verläuft, wird das Produktmanagement proaktiv informiert.
  • Ein schriftlicher Abschlussbericht wird vorgelegt.

Für das Jahr 2018 können sich Produzenten und Forschungsinstitutionen mit Fleischprojekten für insgesamt 40 000 Franken und für 2019 für 50 000 Franken bewerben. Michèle Hürner

Projektanträge sind bis zum 4. September 2018 an Michèle Hürner, Bio Suisse, (Kasten rechts).

Hinweis: Dies ist eine tagesaktuelle Meldung. Sie wird nicht aktualisiert.

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