Poulet 

Schlachtvieh

Die Schlachtungen von Bio-Rindern, -Ochsen und -Muni sind im Jahr 2018 gegenüber Vorjahr um 22% gewachsen. Dies lässt sich auf die Zusatzlabel Natura Beef Bio, Bio Weide Beef und Bio-Weiderind zurückführen. Im Herbst lagen die Labelpreise rund 4% unter Vorjahr. Banktiere ohne Zusatzlabel erhalten derzeit selten einen Bio-Zuschlag, da sie kaum nachgefragt werden. Über 11'000 Knospe-Kühe fanden vergangenes Jahr den Weg in den Bio-Kanal. Das sind 27% Schlachtungen mehr als im Vorjahr. Geschuldet ist dies dem guten Bio-Preis, welcher im Schnitt bei 9 Franken lag. Aber auch der heisse Sommer, der dazu führte, dass viele Tiere bereits im August geschlachtet wurden, dürfte seine Rolle gespielt haben. Das Wachstum um 12% bei den Bio-Schweinen ist wegen der nachlassenden Nachfrage und des Preisverfalls weniger positiv zu werten. Ebenso gingen die Kälber- und Lämmer-Schlachtungen im Bio-Bereich leicht zurück, was dem Trend der letzten Dekade entspricht.

 

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 24.08.2018

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