Ziegen Verarbeitungsvieh 

Biorind

Biorinder werden hauptsächlich mit Raufutter gefüttert, sie konkurrieren also kaum die menschliche Ernährung. Das ist ein wichtiges Argument in der Diskussion um den ökologischen Fussabdruck, in welcher der Fleischkonsum in der Kritik steht. Wer in diesem Segment erfolgreich sein will, kommt dennoch nicht darum herum, sich mit den Themen Genetik und Fütterung vertieft auseinander zu setzen.

Biorindfleisch wird unter verschiedenen Kennzeichnungen vermarktet, die sich auch bezüglich Produktionsvorschriften und Marktlage unterscheiden.

Bedarf an Bioweidefleisch

Der Detailhandel meldet einen erhöhten Bioweidefleisch Bedarf und gemäss Nieslen liegt der mengenmässige Bioanteil bei 13%. Seit Frühling sind die Preise auf einen Höchststand gestiegen und andere Labels haben viele Knospen-Tiere abgeworben. Besonders im Sommer waren zu wenig Banktiere und Kühe von der Bioweide verfügbar, was mit der Alpsaison zusammenhängt. Auf dem gesamten Rindfleischmarkt herrscht eine gute Nachfrage, die Produzentenpreise liegen entsprechend auf einem guten Niveau.

Selbst zum Ende der Weidesaison ist die das Bioangebot nicht stark angestiegen, was der - im Vergleich zu den Vorjahren - besseren Futterverfügbarkeit geschuldet sein kann.

Die Bioweidemast eignet sich als zweites Standbein zur Biomilchproduktion, aber auch für noch nicht schlachtreife Tiere vom Mutterkuhbetrieb. In allen Regionen der Schweiz sind Betriebe gesucht für die Bioweidefleischproduktion. Mastremonten sind jeweils im ersten Halbjahr besonders gesucht. Abnehmerverträge sind möglich, der Umstieg von Natura Beef zu Natura Beef Bio ebenfalls.

Marktübersicht Biorindfleisch

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Letzte Aktualisierung dieser Seite: 13.11.2020

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