Mischweide reduziert Parasitenbefall 

Weideparasiten bei Schafen und Ziegen nachhaltig kontrollieren

Resistenzen gegen Entwurmungsmittel nehmen bei Kleinwiederkäuern kontinuierlich zu. Ein Merkblatt und ein Film informieren über die Möglichkeiten zur Reduktion von synthetischen Entwurmungsmitteln.

Das Weiden birgt für Schafe und Ziegen ein hohes Risiko für Infektionen durch Magen-Darm-Würmer. Ein Befall mit diesen Parasiten kann das Wohlbefinden und die Leistung der Kleinwiederkäuer stark beeinträchtigen und bei sehr starken Infektionen auch zum Tod führen. Aufgrund des obligatorischen Weidegangs ist das Befallsrisiko im Biolandbau besonders hoch.

Merkblatt zu Weideparasiten

Das Merkblatt «Weideparasiten bei Schafen und Ziegen nachhaltig kontrollieren» (Nr. 2515) des FiBL räumt dem Lebenszyklus der Magen-Darm-Würmer und geeigneten Weidestrategien einen hohen Stellenwert ein. Zudem werden die Möglichkeiten und Grenzen der Futterleguminose Esparsette als Alternative zu synthetischen Entwurmungsmitteln erläutert. Das zwölfseitige Merkblatt kann beim FiBL als Broschüre bestellt werden (Bestellnummer 2515) oder kostenlos von shop.fibl.org heruntergeladen werden.

Merkblatt «Weideparasiten bei Schafen und Ziegen nachhaltig kontrollieren» (FiBL-Shop)

Film: Parasitenkontrolle bei Ziegen und Schafen

Wie werden Entwurmungsmittel richtig angewandt und wie kann die Entwicklung von resistenten Magen-Darm-Würmern stark verzögert werden? Dies zeigen im Film Steffen Werne, Mitarbeiter der FiBL-Forschungsgruppe Tiergesundheit und Herbert Volken, Leiter Gutsbetrieb des Landwirtschaftszentrums Visp VS. Darüber hinaus gibt es Informationen zum Weidemanagement im Hinblick auf eine verbesserte Parasitenkontrolle und zum aktuellen Stand bezüglich Esparsetteneinsatz. 

 

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 06.06.2020

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