Bio Weide-Beef ist punkto Nachhaltigkeit auf der Höhe Biotränker gehören zur Ausmast auf Biobetriebe 

Auf leichte Mastrassen setzen

Seit 2014 müssen bei der Bio Weide-Beef Produktion (BWB) die Richtlinien für «graslandbasierte Milch- und Fleischproduktion» (GMF) eingehalten werden. Dies und der Wunsch der Migros nach leichteren Tieren zwingen uns, die im BWB eingesetzte Genetik zu überdenken.

Je nach Schlachtgewichte hat das folgende Konsequenzen:

  • 220 bis 290 kg: Kategorie T
  • Maximal 300 kg: Kategorie H
  • Über 300 kg: Preisabzug
  • Über 330 kg: Keine Annahme als Bio Weide-Beef

Daher sollten schwere Mastrassen (Charolais, Piemonteser, Blond d’Aquitaine, blaue Belgier) in der Kreuzung mit Milchkühen nicht mehr verwendet werden, denn eine Fettabdeckung 3 innerhalb von 300 kg Schlachtgewicht ist ohne Mais und Kraftfutter praktisch unmöglich. Sehr leicht können Betriebe mit solchen Rassen aus den GMF und damit BWB Vorgaben herausfallen.

Besser eignen sich Limousin und auf Bergbetrieben auch Angus. Das ermöglicht einen Rückgang der Taxation von C-Tieren auf mehr H- und T-Tiere, verursacht weniger Probleme beim Ausmastgrad der Ochsen und führt zurück zur wirklich graslandbasierten Weidemast. EM

Weiterführende Informationen

Weidemast (gleiche Rubrik)

 

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 13.10.2014

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