Die Krux mit dem Eiweiss in der Milchviehfütterung 

Merkblatt «Kraftfutterreduzierte Milchviehfütterung»

Hohe Kraftfuttergaben sind für Kühe nicht gesund und belasten die Umwelt. Zudem reduzieren die geringe Effizienz und die hohen Kosten unter Schweizer Bedingungen die Wirtschaftlichkeit der Milchproduktion vieler Betriebe.

Mehrjährige Praxisversuche des FiBL im Projekt «Feed no Food» haben gezeigt, dass der Kraftfuttereinsatz in vielen Fällen ohne wirtschaftliche Einbussen und eine Verschlechterung der Tiergesundheit und Fruchtbarkeit reduziert werden kann. Im Gegenteil: Die Reduktion der Kraftfuttergaben resultiert häufig in einer besseren Gesundheit der Kühe und tieferen Produktionskosten. Eine erfolgreiche Kraftfutterreduktion setzt jedoch eine optimale Grundfutterproduktion und eine gute Herdengesundheit voraus.

Das Merkblatt erläutert die Problematik hoher Kraftfuttergaben an Milchkühe, liefert Anhaltspunkte für das Einschätzen des Einsparungspotenzials im Landwirtschaftsbetrieb und führt Schritt für Schritt durch den Prozess der Kraftfutterreduktion.

Das Merkblatt entstand mit finanzieller Unterstützung des Coop Fonds für Nachhaltigkeit, der Stiftung Sur-la-Croix und dem Ebenrain-Zentrum für Landwirtschaft, Natur und Ernährung, Kanton Basel-Landschaft.

Der 24-seitige Praxisleitfaden von FiBL und Bio Suisse kann bestellt oder kostenlos heruntergeladen werden unter:

Merkblatt «Kraftfutterreduzierte Milchviehfütterung» (FiBL-Shop)

 

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 04.03.2019

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