Unkraut Praxisversuche mit Mischkulturen 

Abliefern von Mischkulturen

Eingang in die Sammelstelle

Die in der Schweiz aktuell geläufigste Mischkultur ist Erbsen und Gerste. Weniger beliebt ist die Ackerbohne und Hafer. In der Westschweiz wird anstelle von Gerste auch Leindotter angebaut, das zu Speiseöl verarbeitet wird. Die Mischkulturen können nach Absprache mit der Sammelstelle fast überall abgegeben werden. Dank dieser neuen Möglichkeit ist in den letzten Jahren der Inlandanteil an Bioproteinträgern für die tierische Verfütterung gestiegen.

Das ganze Erntegut wird gewogen und in einer separaten Zelle getrocknet. Sammelstellen trennen die Mischung Gerste-Eiweisserbsen wieder auf. Die fenaco mischt grössere Posten nach einer Analyse dem Futter bei. Dies ist die einfachste und ökologischste Möglichkeit der Verwertung. Für die Separierung braucht es zwei Durchgänge, was ein Mehraufwand für die Sammelstellen bedeutet. Bei der Annahme wird ein Muster gezogen, das ausgezählt oder über einen kleinen Trieur aufgeteilt wird um den Anteil Erbsen und Gerste genau zu bestimmen. Die Auszahlung erfolgt dann aufgrund dieses Probemusters (gewichteter Durchschnitt aus beiden Komponenten), d.h. die Eiweisserbsen werden mit Fr. 101.-/dt und die Gerste mit Fr. 81.-/dt entschädigt. Für die Separierung werden je nach Abnehmer bis zu Fr. 4.- /dt dem Produzenten belastet.

Abnehmer von Mischkulturen

Nicht alle Sammelstellen sind gleich eingerichtet, um Mischkulturen zu bearbeiten. Es gibt Sammelstellen, welche die Mischkultur Ackerbohne und Hafer oder Leindotter-Eiweisserbsen nicht übernehmen können oder wollen.

Sammelstellen, die Mischkulturen abnehmen:

  • Deutschschweiz:
    Mühle Albert Lehmann
    5413 Birmenstorf
    Telefon: 056 201 40 23
    Fax: 056 201 40 25
    E-Mail
    www.biomuehle.ch
  • Westschweiz:
    Mühle Rytz AG
    Agrarhandel und Bioprodukte
    Unterdorfstrasse 29
    3206 Biberen
    Telefon: 031 754 50 00
    Fax: 031 754 50 01
    E-Mail
    www.muehlerytz.ch
  • Ganze Schweiz:
    fenaco Genossenschaft
    Getreide, Ölsaaten, Futtermittel (GOF)
    Theaterstrasse 15a
    8401 Winterthur
    Andreas Rohner
    Telefon: 058 433 64 91
    E-Mail 
    www.fenaco.com

 

Zusammenfassende Informationen

Flyer: Körnerleguminosen in Mischkultur statt Sojaimporte (601.3 KB)

 

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 15.02.2013

Werbung