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Tafelkirschenanbau: eine Chance für die Westschweiz 

Entwicklungen im Biotafelkirschenanbau

Vor allem Pflanzenschutzprobleme haben lange Zeit eine Ausdehnung der Tafelkirschen-Produktion verhindert. Neue Forschungserkenntnisse und Erfahrungen von Biopraxisbetrieben zeigen aber, dass bei Anwendung moderner Anbausysteme und Pflanzenschutzmethoden Biotafelkirschen ertragssicher und wirtschaftlich produziert werden können. Insbesondere die Möglichkeit, die Produktion mit einer Überdachung und einer Seiteneinnetzung ab der Blüte bis zur Ernte vor den Schlüsselproblemen wie Monilia, Kirschenfliege und Kirschessigfliege wirkungsvoll zu schützen, erlaubt es die heute gefragten grossfruchtigen Sorten mit gutem Ertrag und Qualität anzubauen. Die Obstbauern haben auf diese Produktionsfortschritte mit einer beachtlichen Flächenausdehnung reagiert.

In den letzten Jahren konnte die Anbaufläche mit modernen Biokirschenanlagen durch Neupflanzungen und Bioumstellungen auf ca. 30 ha gesteigert werden. Damit kann die momentane Marktnachfrage grösstenteils befriedigt werden. Am ehesten besteht noch ein Produktionspotential in Regionen wie der Westschweiz und Wallis, für die Direktvermarktung sowie für die Ausdehnung der Angebotsperiode mit Frühsorten in  frühen Lagen sowie Spätsorten in späten Lagen.

Detaillierte Informationen zum biologischen Kirschenanbau sind enthalten

Weitere Informationen

Regulierung von Monilia (Rubrik Obstbau, Krankheiten)

Regulierung der Kirschessigfliege (Rubrik Obstbau, Schädlinge)

Regulierung der Kirschenfruchtfliege (1.9 MB) (Öko-Obstbau, 4/2020)

Pflanzenschutzbulletin (Rubrik Obstbulletins)

 

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 16.02.2021

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