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Europas Biomarkt 2024 auf Rekordniveau

Meldung  | 

Im Jahr 2024 stiegen die Bioeinzelhandelsumsätze in Europa auf 58,7 Milliarden Euro. Dies unterstreicht, dass die Nachfrage weiterhin robust ist. Deutschland ist Europas grösster Markt, während die Schweiz mit dem weltweit höchsten Pro-Kopf-Konsum und dem höchsten Biomarktanteil herausstach. Gleichzeitig blieb Europas Biolandwirtschaftsfläche mit 19,6 Millionen Hektar stabil.

Bei den Pro-Kopf-Ausgaben und beim Bioanteil am Gesamtmarkt belegt die Schweiz den ersten Rang. Quelle: FiBL Erhebung 2026.

Die neue Ausgabe des Statistik-Jahrbuchs «The World of Organic Agriculture».

Diese neuesten Statistiken werden in «The World of Organic Agriculture: Statistics and Emerging Trends 2026» veröffentlicht und am 10. Februar 2026, von 17:00 bis 18:00 Uhr auf der Biofach, der weltweit führenden Fachmesse für Biolebensmittel, in Nürnberg (Deutschland) vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL und Partnerorganisationen präsentiert.

Auch 2024 war Deutschland der grösste Biomarkt in Europa (17,0 Milliarden Euro), gefolgt von Frankreich (12,2 Milliarden Euro) und Italien (5,2 Milliarden Euro). Die Bioeinzelhandelsumsätze erreichten 58,7 Milliarden Euro (Europäische Union: 49,5 Milliarden Euro) und stiegen um 4,1 Prozent in Europa und um 3,6 Prozent in der Europäischen Union. Die Schweiz verzeichnete 2024 mit 481 Euro pro Person den weltweit höchsten Pro-Kopf-Konsum und mit 12,3 Prozent den weltweit höchsten Biomarktanteil am gesamten Lebensmittelumsatz.

Die Biolandwirtschaftsfläche in Europa lag bei 19,6 Millionen Hektar (Europäische Union: 18,1 Millionen Hektar), was einem Bioflächenanteil von 3,9 Prozent bzw. 11,1 Prozent in der EU entspricht. Die Länder mit den grössten Biolandwirtschaftsflächen in Europa waren Spanien (2,9 Millionen Hektar), Frankreich (2,7 Millionen Hektar) und Italien (2,5 Millionen Hektar). Liechtenstein hatte weiterhin den weltweit höchsten Bioflächenanteil (43,5 Prozent).

Der internationale Handel nahm weiter zu. 2024 importierte die EU rund 2,64 Millionen Tonnen Bioprodukte, wobei die Niederlande, Deutschland und Belgien nach Volumen die grössten Importeure waren; Ecuador blieb der wichtigste Lieferant, und tropische Früchte – insbesondere Bananen – dominierten die Importmengen.

Quelle: Medienmitteilung FiBL.org vom 10. Februar 2026

Weiterführende Informationen

Hinweis: Dies ist eine tagesaktuelle Meldung. Sie wird nicht aktualisiert.

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