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Über 50 Interessierte am Flurgang Biokartoffeln

Meldung  | 

Am 11. Juli trafen sich Landwirte und weitere Interessierte zum Biokartoffel-Flurgang im oberaargauischen Heimenhausen auf dem «regenerativen Biobetrieb» der Familie Bühler.

Bioberater Simon Jöhr vom Inforama Kt. Bern zeigt anhand der Spatenprobe die Bodenstruktur und erläutert die ablaufenden Prozesse (Foto:Dominik Hummel)

Auf dem Rundgang durch die Kulturen werden auch die Öko-Elemente gezeigt. Bühlers haben einen speziellen Weiher für Glockenfrösche und Kreuzkröten angelegt (Foto: Dominik Hummel)

Kartoffeln sind ein Steckenpferd von Betriebsleiter Ruedi Bühler. Auf dem Betreib wachsen vor allem Celtanie und Amandine (Foto: Dominik Hummel)

FiBL-Berater Tobias Gelencsér stellt die Versuche auf dem Betrieb vor und thematisiert aktuelle Herausforderungen im Pflanzenschutz (Foto: Dominik Hummel)

Gut 50 interessierte Besucher kamen an den Flurgang. Im Anschluss gab es bei Bewirtung durch Familie Bühler Zeit für gemütlichen Austausch (Foto: Dominik Hummel)

Der Betrieb Bühler ist derzeit im zweiten Umstellungsjahr zur Knospe und praktiziert die regenerative Landwirtschaft, was spannende Fragen und Erfahrungen aufwirft. Der Hof setzt nebst der Milchviehhaltung auf die Kartoffelproduktion: vor allem die Sorten Amandine und Celtiane werden angebaut.

Präsentiert wurden zwei Praxis-Kartoffelversuche. Der Hautpversuch basiert auf verschiedenen Biosorten. Die vier festkochenden Sorten La Vie, Annalena, Darling, und Mantana wurden neben der Refernzsorte Erika angebaut. Der zweite Versuch misst den Einfluss der Düngung auf die Knollenqualität. Der Effekt von Handelsdünger (Biorga) wird mit Streifen verglichen, wo Mist und Gülle oder Presswasser verwendet wurden. Dazu wird der Einsatz von Kompost im Damm getestet, der einen positiven Einfluss auf die Knollengesundheit haben soll. Bei dem Flurgang konnten sich die Besucher intensiv mit dem Versuch auseinandersetzen und diskutierten über verschiedene Sorten und düngerbedingte Vorzüge und Nachteile.

Der Flurgang wurde vom FiBL in Zusammenarbeit mit Inforama und Bio Suisse organisiert und vom Coop Fonds für Nachhaltigkeit unterstützt (Projekt «Unterstützung von Kartoffel-Sortenversuchen der Biobranche»).

Weiterführende Informationen

Flurgang Bioartoffeln (Ausschreibung; Rubrik Agenda)
Projekt «Unterstützung von Kartoffel-Sortenversuchen der Biobranche» (Projektdatenbank des FiBL)
Biokartoffeln (Rubrik Ackerbau)
Beitrag zum Flurgang auf dem Bioaktuell.ch-Facebook-Konto (externer Link)

Hinweis: Dies ist eine tagesaktuelle Meldung. Sie wird nicht aktualisiert.

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