Wann
Mittwoch, 12. August 2026, 08:45 bis 17:00 Uhr
Wo
Gfeller Maraîcher bio, 1554 Sédeilles VD
Was
Biodiversität ist nicht nur ein Naturschutzanliegen, sondern spielt in der Produktion eine sehr bedeutende Rolle. Das Bestäuben von Fruchtgemüse, die Regulation von Schädlingen durch Räuber oder Symbiose von Mykorrhiza-Pilzen mit Pflanzenwurzeln sind Beispiele für die unerlässlichen Dienstleistungen, welche die Natur in der Gemüseproduktion übernimmt. Es ist kaum erdenklich, was der Aufwand wäre, müssten diese Arbeitsleistungen selbst erbracht werden. Allerdings ist die Biodiversität speziell in den Agrarlandschaften seit Jahren im Rückgang.
Unsere diesjährige Fachtagung «Erfahrungsaustausch Biogemüse» packt dieses drängende Thema an. Wir beleuchten, wie Sie dem Biodiversitätsrückgang auf dem Feld, im Betrieb und auf Landschaftsebene aktiv entgegenwirken können. Dabei werfen wir einen genauen Blick auf verfügbare Fördermittel des Direktzahlungssystems, die solche Massnahmen unterstützen, und identifizieren, wo noch Handlungsbedarf besteht.
Am Nachmittag führt uns der Praxisteil direkt aufs Feld. Dort werden wir nicht nur bereits erfolgreich implementierte Biodiversitätsfördermassnahmen in der Praxis erleben, sondern auch die spannende Gelegenheit haben, einen «Forêt Comestible» (essbarer Waldgarten) zu besichtigen und sein Potenzial kennenzulernen.
Wie immer steht der praxisnahe Austausch unter Kolleg*innen im Zentrum der gesamten Tagung. Profitieren Sie vom gemeinsamen Wissen und knüpfen Sie wertvolle Kontakte!
Leitung
Severin Hellmüller, FiBL
Anja Vieweger, FiBL
Information
FiBL Kursadministration
