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Winzerinfo: Abschluss­behandlung rückt näher

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Der Traubenschluss (BBCH 79) ist erfolgt und die Reben präsentieren sich in einem sehr guten Zustand. Der Krankheitsdruck bleibt aufgrund der anhaltenden Trockenheit tief. Dennoch sollte der Grundschutz gegen Mehltaukrankheiten noch während zwei bis drei Wochen aufrechterhalten werden.

Der Grundschutz gegen Mehltaukrankheiten sollte noch zwei bis drei Wochen aufrechterhalten werden. Foto: FiBL

Abschlussbehandlung steht bevor

Der Druck durch Echten und Falschen Mehltau bleibt weiterhin gering. Trotzdem sollte ein gewisser Grundschutz gegen Mehltaukrankheiten noch für die nächsten zwei bis drei Wochen aufrechterhalten werden. Insgesamt steht aber einem frühen Abschluss der Pflanzenschutzsaison, vermutlich Ende Juli, nichts im Weg.

Behandlungen bei hohen Temperaturen vermeiden

Pflanzenschutzanwendungen sollten möglichst nicht bei Temperaturen über 25 °C erfolgen. Hohe Temperaturen führen zu starker Verdunstung der Tropfen und zu kurzen Antrocknungszeiten. Ersteres ist vor allem bei Kontaktmitteln und feintropfigen Düsen problematisch, da die Tropfen vielleicht gar nicht an die Zielfläche kommen. Am besten nutzt man die Morgen- oder Abendstunden für die Applikation. Muss bei hohen Temperaturen behandelt werden ist auf «Risikomischungen» zu verzichten. Auch Schwefel kann in solchen Fällen zu Phytotox führen. Auf einen Einsatz sollte daher möglichst verzichtet, oder die Aufwandmenge reduziert, werden.

Jungreben bei Trockenheit bewässern

Die anhaltende Trockenheit macht sich zunehmend bemerkbar. Um die Wasserreserven im Boden zu schonen, sollte die Bodenpflege angepasst werden. Zu häufiges und niedriges Mulchen führt zu hohen Verdunstungsverlusten. Wo möglich kann stattdessen gewalzt werden. Neu- und Jungpflanzungen sind bei Bedarf zu bewässern, idealerweise mit wassersparenden Verfahren wie der Tropfbewässerung, damit das Wachstum nicht ins Stocken gerät. 

Veranstaltungshinweis: Verkostung und Austausch zum Projekt PiWinemaking

Am 30. Juli 2026 lädt das FiBL gemeinsam mit dem Kanton Waadt, BioVaud und Bio Suisse Fachleute aus Weinbau und Önologie zu einer Verkostung und einem Austausch im Rahmen des Projekts PiWinemaking ein. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Interessierte melden sich mit Vor- und Nachnamen bei Michael Farny (michael.farny(at)fibl.org) an.

Nachlesen in der Biowinzerinfo

Mehr Details und weiterführende Links finden sich im aktuellen Biowinzerinfo Nr. 10 vom 14. Juli 2026. Die nächste Nummer erscheint am 27. Juli 2026.

Weiterführende Informationen

Biowinzerinfo (Rubrik Rebbau)

Hinweis: Dies ist eine tagesaktuelle Meldung. Sie wird nicht aktualisiert.

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