Im Juni 2026 wurden 517 Tonnen Zucchetti im Schweizer Detailhandel verkauft. Das sind 11,3 Prozent mehr als im Vorjahresmonat (465 Tonnen) und 31,3 Prozent mehr als durchschnittlich im Juni der vier Vorjahre 2022-2025 (394 Tonnen). Demgegenüber wurden 1073 Tonnen Nicht-Biozucchetti verkauft, was verglichen mit den vier Vorjahren der tiefste Juni-Wert war. Somit war diesen Juni der Bioanteil mit 32,5 Prozent deutlich höher als durchschnittlich im Juni der vier Vorjahre (23 Prozent).
Tiefer Bioanteil bei Aprikosen
Im Juni wurden im Schweizer Detailhandel 279 Tonnen Bioaprikosen verkauft. Das sind 23,2 Prozent weniger als durchschnittlich in den vier Vorjahren im Juni verkauft wurde (363 Tonnen). Demgegenüber wurden 2940 Tonnen Nicht-Bioaprikosen verkauft, was verglichen mit den vier Vorjahren der höchste Juni-Wert war. Somit war diesen Juni der Bio-Anteil mit 8,7 Prozent deutlich tiefer als durchschnittlich im Juni der vier Vorjahre (12,6 Prozent).
Der Absatz von pasteurisierter Biomilch steigt
Im Juni 2026 stieg die Absatzmenge von pasteurisierter Biomilch im Detailhandel gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,7 Prozent auf 3,17 Millionen Liter. Bei der nicht-biologischen pasteurisierten Milch verzeichnete die Verkaufsmenge einen geringfügigen Anstieg um 0,3 Prozent auf 4,88 Millionen Liter.
Anstieg der Verkäufe von Biogruyère AOP
Im Juni 2026 stieg die Verkaufsmenge von Biogruyère AOP im Detailhandel im Vergleich zum Vorjahresmonat um 21,0 Prozent auf 97,9 Tonnen. Bei nicht-biologischem Gruyère AOP verzeichneten die Verkäufe einen leichten Anstieg um 0,7 Prozent auf 857,9 Tonnen.
Starke Nachfrage nach Grillfleisch
Mitten in der Grillsaison im Juni ist der Absatz im Fleischmarkt allgemein hoch. Dieser wird hauptsächlich durch Grillprodukte getragen. So stieg die Verkaufsmenge von Rindsteaks von 172 auf 233 Tonnen (+26 Prozent), von Schweinesteaks von 508 auf 640 (+26 Prozent) Tonnen und von Pouletschenkeln von 997 auf 1373 Tonnen (+38 Prozent) gegenüber Mai. Grillenthusiasten dürfen sich auch über die leicht rückläufigen Preise dieser Produkte im Vergleich zum Vormonat freuen (Rindsteak -4,6 Prozent auf 44.59 Franken pro Kilo, Schweinesteaks -4,0 Prozent auf 19.59 Franken pro Kilo und Pouletschenkel -2,7 Prozent auf 8.91 Franken pro Kilo).
Stabile Produzent*innen- und Konsument*innenpreise im Eiermarkt
Im Juni 2026 gab es keine grösseren Preisbewegungen auf dem Eiermarkt. Die Produzent*innenpreise für Bio- und Freilandeier blieben gegenüber dem Vormonat stabil, während der Durchschnittspreis für Bodenhaltungseier um einen Rappen auf 0.22 Franken pro Stück sank. Bei den Detailhandelspreisen zeigte sich die einzige grössere Preisbewegung bei den Bioeiern: Ihr Preis fiel um 4 Rappen auf 0.83 Franken pro Stück.
Hinweis: Die aufgeführten Marktzahlen beziehen sich ausserhalb der Schweizer Erntesaison in der Regel auf Importprodukte.
Quelle: Biomarktzahlen BLW vom Juni 2026.
Weiterführende Informationen
Biomarktbeobachtung (BLW)
Produkte (Rubrik Markt)
