Mit dabei im Gespräch über den Hitzesommer waren Claudia Schneider und Rolf Bernhard. Schneider führt mit ihrem Partner einen Biobetrieb im bernischen Tägertschi und arbeitet daneben als Beraterin und Forscherin am FiBL. Bernhard ist Co-Geschäftsführer von Bio Suisse und bewirtschaftet einen Bioackerbaubetrieb in Jegenstorf, ebenfalls im Kanton Bern.
Beide waren diesen Sommer stark gefordert, Schneider vor allem auf ihrem Betrieb, Bernhard auch bei Bio Suisse, wo er den Krisenstab Trockenheit leitete. Im Gespräch mit Adrian Krebs äusserten sie sich über die Konsequenzen des fortschreitenden Klimawandels für ihre Betriebe und die Bewältigungsstrategien auf Betriebs- und Verbandsebene. Dazu gehörten unter anderem die nicht unumstrittenen Ausnahmebewilligungen für den Import von Biofutter und den Kauf von konventioneller Ware im Inland für Wiederkäuer.
Beschäftigt haben die beiden auch die gefühlte Einsamkeit der Landwirtschaft in der Gesellschaft und die Gefahr, dass sich ein solcher Sommer jederzeit wiederholen kann. Ist das die neue Normalität und wie können sich die Landwirt*innen, der Handel und die Forschung auf künftige Extremwetterereignisse vorbereiten?
Weiterführende Informationen
Podcast FiBL Focus 131 «Bilanz des Dürresommers – ist das die neue Realität?» (YouTube)
Dossier Extremwetterereignisse (Rubrik Nachhaltigkeit)
Stimme zum Klima von Jürn Sanders, Vorsitzender der FiBL-Geschäftsleitung (FiBL.org)
