Die Tiefenmühle betreibt eine Schäl-, Reinigungs- und Keimreduktionsanlage für Schweizer Biorohstoffe in Lebensmittelqualität. Damit schliesst der Betrieb eine wichtige Lücke in der Verarbeitung von Biogetreide, -hülsenfrüchten und -ölsaaten, schreibt Bio Suisse in einer Mitteilung. «Manchmal braucht es keine grosse Erfindung, um Grosses zu bewegen. Manchmal braucht es vor allem Menschen, die eine Lücke erkennen, eine Idee entwickeln und den Mut haben, sie umzusetzen», so Jury-Präsidentin Madeleine Kaufmann.
Kleine Mengen, grosse Wirkung
Nach Einschätzung der Jury stärkt die Tiefenmühle die Wertschöpfung im Inland und eröffnet Biobetrieben neue Absatzmöglichkeiten. Besonders hervorgehoben wird, dass auch kleinere Mengen von Spezialkulturen wie Linsen oder Lupinen verarbeitet werden können. Dies erleichtere die Vermarktung solcher Kulturen und fördere deren Anbau in der Schweiz.
Die Jury bezeichnet die Tiefenmühle als regional verankerte Verarbeitungsplattform mit nationaler Ausstrahlung. Der Betrieb leiste einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Schweizer Biowertschöpfungsketten und zur Versorgung des Marktes mit einheimischen Bioprodukten.
Auszeichnung für Innovation in der Biobranche
Der Grand Prix Bio Suisse wird seit 20 Jahren vergeben und ist mit 10 000 Franken dotiert. Mit dem Förderpreis zeichnet Bio Suisse innovative Projekte aus, die zur Weiterentwicklung des Biolandbaus und der Biobranche beitragen.
Weiterführende Informationen
Medienmitteilung zum Grand Prix Bio Suisse 2026 (bio-suisse.ch)
Bisherige Gewinner*innen des Preises (bio-suisse.ch)
