Im Mittelpunkt der Tagung stehen innovative Ansätze für die Weiterentwicklung des Hochstammanbaus. Ein Beispiel ist das österreichische Projekt «Superhochstamm». Mit «Eva & Adam» wird zudem ein neuartiges Vermarktungskonzept für alte Obstsorten vorgestellt.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Wertschöpfung von Mostobst. Verschiedene Sortendatenbanken bieten Orientierung zu Verarbeitungsmöglichkeiten von Mostäpfeln. Mit «POM», wird ein innovatives, fermentiertes und alkoholfreies Apfelgetränk aus Mostäpfeln präsentiert.
Angesichts zunehmender Trockenheit stehen Erfahrungen zu klimaangepassten Unterlagen, Direktsaat und Etablierungsverfahren bei den Affolter-Pflanzungen im Fokus. Auch das «Keyline-Design» zur besseren Nutzung und Speicherung von Wasser wird thematisiert.
Abgerundet wird das Programm durch einen Ausblick auf die Agrarpolitik 2030+ sowie eine Exkursion auf den Hof Äbertsmatt am Bözberg, der als Leuchtturmprojekt 2025 für eine klimarobuste Landwirtschaft ausgezeichnet wurde.
Blattsammlung für die Forschung
Für Studien zu Marssonina und Apfelschorf sammelt das FiBL derzeit infizierte Apfelblätter aus verschiedenen Regionen der Schweiz. Das Forschungsteam freut sich, wenn Teilnehmende 20–30 getrocknete, befallene Blätter mitbringen würden. Wenn möglich, sollten Standort und die Sorte vermerkt werden.
Die Tagung findet am Donnerstag, 12. November 2026, von 9 bis voraussichtlich 17 Uhr am FiBL in Frick statt. Eine Anmeldung ist erforderlich (siehe Weiterführende Informationen).
Weiterführende Informationen
Zur Anmeldung (Rubrik Aktuelles)
