Im Juli 2026 wurden im Detailhandel 232 Tonnen Cherrytomaten in Bioqualität verkauft (inklusive Datteltomaten). Das sind 8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat und die höchste Verkaufsmenge im Vergleich zu den Juli-Werten der Jahre 2022-25, die zwischen 189,9 und 230,5 Tonnen lagen. Der Anteil von Bioware an allen Cherrytomatenverkäufen betrug somit 11,7 Prozent. Dies ist jedoch der tiefste Wert im Vergleich mit den Juli-Werten der vier Vorjahre (zwischen 12,4 und 13,9 Prozent). Dies liegt daran, dass die Verkaufsmengen von Nicht-Bio-Cherrytomaten stärker zunahmen als Verkaufsmengen der Bioware.
Bioheidelbeeren: Absatz sinkt auf hohem Niveau
Der Schweizer Detailhandel hat im Juli 164 Tonnen Bioheidelbeeren verkauft. Das sind 6,5 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, in dem noch 176 Tonnen verkauft wurden. Verglichen mit den Juli-Verkaufsmengen der vier Vorjahre war es jedoch der zweithöchste Absatz, mit deutlichem Abstand zum dritthöchsten Wert (2023: 125 t, +31,3 Prozent). Im Vergleich dazu war der Juli-Absatz von Nicht-Bio-Heidelbeeren jedes Jahr seit 2022 stetig gestiegen von 411 Tonnen (2022) bis auf 851 Tonnen (2026).
Rückläufige Menge an vermarkteter Biomilch
Die vermarktete Menge an Biorohmilch verzeichnete einen Rückgang von 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat und belief sich auf 18 344 Tonnen. Bei der nicht-biologischen Rohmilch sank die vermarktete Menge ebenfalls um 3,1 Prozent auf 239 128 Tonnen.
Rückgang der Verkäufe von Biokonsumrahm
Die verkaufte Menge an Biovollrahm ging im Vergleich zum Vorjahresmonat um 11,4 Prozent zurück und belief sich auf 37 423 Liter. Auch der Absatz von nicht-biologischem Vollrahm ging um 2,6 Prozent zurück und lag bei 788 953 Litern.
Rindfleischpreise entwickeln sich unterschiedlich
Bei einzelnen Rindfleischprodukten entwickelten sich die Preise von Bio- und konventionellen Segment im Juli unterschiedlich. So sank der Preis für Biorindentrecôte gegenüber dem Vormonat um 2,6 Prozent auf 62.21 Franken pro Kilo, während der Preis der konventionellen Variante um 7,1 Prozent auf 54.61 Franken pro Kilo stieg. Ähnliches beim Hackfleisch: Der Preis für Biohackfleisch ging um 2,5 Prozent auf 22.14 Franken pro Kilo zurück, während jener für konventionelles Hackfleisch um 2,2 Prozent auf 18.30 Franken pro Kilo zunahm. Bei Rindsfilet und Rindssteak verlief die Entwicklung hingegen anders: die Durchschnittspreise stiegen bei beiden Segmenten an.
Der Preis für Bioweissmehl sinkt leicht im zweiten Quartal 2026
Vom ersten zum zweiten Quartal 2026 sinkt der Preis von Bioweissmehl leicht von 3.08 Franken pro Kilo auf 3.03 Franken pro Kilo. Im dritten Quartal bleibt der Preis für Bioweissmehl bei 3.03 Franken pro Kilo. Der Preis von Nicht-Bioweissmehl sinkt dagegen vom ersten Quartal auf das zweite Quartal von 1.90 Franken pro Kilo auf 1.81 Franken pro Kilo und liegt im dritten Quartal bei 1.69 Franken pro Kilo.
Hinweis: Die aufgeführten Marktzahlen beziehen sich ausserhalb der Schweizer Erntesaison in der Regel auf Importprodukte.
Quelle: Biomarktzahlen BLW vom Juli 2026.
Weiterführende Informationen
Biomarktbeobachtung (BLW)
Produkte (Rubrik Markt)
