Das Jahr 2026 bietet Bio Suisse, bio.inspecta und dem FiBL die Gelegenheit, gemeinsam mit den Mitgliedorganisationen sowie den Produzentinnen und Produzenten zehn Jahre verstärkte Präsenz in der Westschweiz und die erfolgreiche Zusammenarbeit vor Ort zu feiern. Den Höhepunkt dieses Jubiläumsjahres bildet die öffentliche Tagung «Die Schweiz is(s)t bio», die am Donnerstag, 10. Dezember, im Salle de spectacles in Renens (VD) stattfindet (in französischer Sprache).
Wie sieht Bio von morgen aus?
Nach den Jubiläums-Betriebsbesuchen, bei denen das Entdecken und der Austausch im Vordergrund standen, ist nun Zeit für Reflexion: Welche Rolle kann Bio im Ernährungssystem von morgen spielen? Wie können Bioprodukte für möglichst breite Bevölkerungskreise erschwinglich gemacht werden? Welche Erwartungen hat die Praxis? Welchen Stellenwert hat die biologische Landwirtschaft in der Gesellschaft und in der künftigen Agrarpolitik? Und schliesslich: Wie könnte der Biobetrieb im Jahr 2050 aussehen?
Namhafte Referent*innen aus (Land-)Wirtschaft und Forschung
Um diese Fragen zu diskutieren, kommen Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung, Praxis, Markt und Bioorganisationen zusammen. Bernard Lehmann (Präsidnet des FiBL-Stiftungsrats), Philipp Wyss (CEO Coop), Danielle Rouiller (D-Clic Terroir), Jérémie Forney (Universität Neuenburg) und Fabrice Rodieux, Biolandwirt und Humorist, werden am Vormittag ihre Perspektiven einbringen. Am Nachmittag steht der Austausch im Mittelpunkt, bevor eine Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern des FiBL, von Bio Suisse und bio.inspecta einer zentralen Frage nachgeht: Welche Zukunft hat Bio in der Schweiz?
Claire Berbain, FiBL Suisse Romande
